

Was für die meisten von uns selbstverständlich wirkt, ist für andere eine echte Herausforderung und alles andere als gewiss: die Rede ist von einer warmen Mahlzeit. Deshalb unterstützen die Salzburger Berufsjäger auch heuer wieder die Wärmestube in Salzburg mit einer Wildbret-Spende. Über 30 kg fein aufgearbeitetes Wildbret vom Schmaltier stellen die Berufsjäger in fast schon traditioneller Weise bereit. „Wir spenden seit vielen Jahren in der Vorweihnachtszeit Wildbret an die Wärmestube, heuer erstmalig in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftlichen Fachschule Kleßheim“, schildert der Landesobmann der Berufsjäger Salzburg, Oberjäger Josef Messner.
Ragout und Bolognese vom Schmaltier
In der Schulküche der LFS Kleßheim wurde fleißig geröstet, geschmort und abgeschmeckt. Sechs Schülerinnen der zweiten Klasse Betriebs- und Haushaltsmanagement verkochten das Wildbret zusammen mit Küchenchef Geri Berner zu schmackhaften Speisen. Über 120 Portionen Wildragout und Wildbolognese wurden zubereitet und sollen die Menschen, die in der Wärmestube Zuflucht suchen, satt machen. „Theresa Kronreif von der Salzburger Jägerschaft hat mir die Idee geschildert und ich war direkt überzeugt. Gemeinnützige Projekte, die Menschen in Not helfen, unterstützen wir als Schule immer gerne. Solche Initiativen sind wertvolle Erfahrungen für unsere Schüler:innen“, so Direktorin DI Walburga Kaiser, MA. Durch die Spende der fertig zubereiteten Gerichte kann für die Wärmestube eine wertvolle Entlastung geschaffen werden, da der Aufwand für die Essenszubereitung deutlich geringer wird.
Gemeinsam Gutes tun
Vergangenen Freitag war es dann soweit, und das fertige Ragout sowie die Sauce Bolognese konnten an Marie Orsini-Rosenberg von der Salzburger Wärmestube übergeben werden. Auch Wildschnitzel, Rücken und Filet waren Teil der Spende. Ein solches Projekt über viele Jahre aufrechtzuerhalten, ist natürlich nur mit der Unterstützung vieler möglich. Ein großer Dank ergeht an die Stiftung Imlau, aus deren Revier dieses Jahr das gespendete Schmaltier stammt. Dieses Projekt verdeutlicht, wie Hilfsbereitschaft, Zusammenarbeit und gelebte Tradition dazu beitragen, ein kleines bisschen Licht für Menschen in Not zu schaffen.