

Am Sonntag, dem 25. Oktober 2026, versammelten sich zahlreiche Jäger:innen, Besucher:innen und Ehrengäste im Salzburger Dom zur diesjährigen Landeshubertusmesse. Für eine erste festliche Einstimmung sorgten bereits die Jagdhornbläsergruppen am Dom- und Residenzplatz sowie beim Festmarsch die Trachtenmusikkapelle Salzburg-Aigen.
Zu Beginn der Landeshubertusmesse unterstrich Landesjägermeister Max Mayr Melnhof das Jagd viel mehr sei als Hege und Pflege oder eine Freizeitbeschäftigung. Jagd sei Verantwortung und eine bewusste Entscheidung als systemrelevanter Teil in unserer Kulturlandschaft mitzuwirken. Jagd sei auch Tradition, Kultur und Brauchtum. „Tradition zu bewahren, bedeutet für mich nicht, die Vergangenheit zu konservieren. Es bedeutet, das Wertvolle - nämlich unsere Werte - in die Zukunft zu tragen“, so Landesjägermeister Max Mayr Melnhof. Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek, BA, sprach Max Mayr Melnhof ihren großen Dank für sein tägliches Wirken als Landesjägermeister und seinen großen Einsatz für die Salzburger Jägerschaft aus. Mit den Worten „Vergelt’s Gott und Weidmannsheil“ würdigte sie sein Engagement.
Diesen Gedanken der Dankbarkeit griff Offizial Prälat Dr. Johann Reißmeier bei seiner Predigt auf. Er lenkte den Blick auf den besonderen Wert des Wildbrets als Lebensmittel. Wildbret ist bis heute ein wertvolles Erzeugnis der Jagd und ein äußerst hochwertiges, natürliches Lebensmittel. Gerade beim Wildbret wird deutlich, wie kostbar die Gaben der Natur und ein achtsamer und dankbarer Umgang mit ihnen sind.
Für eine eindrucksvolle musikalische Umrahmung der Messe sorgten die zwölf historischen Parforcehörner der Salzburg Wind Philharmonic. Diese füllten den Dom mit beeindruckenden, jagdlichen Klängen. Zudem ummalte Orgel-Domorganistin Mag. Judith Trifellner-Spalt gekonnt den Gottesdienst. Ein großer Dank für die musikalische Leitung gilt Chefdirigent Hansjörg Angerer.
Abschließend dürfen wir uns als Salzburger Jägerschaft bei allen Mitwirkenden der Landeshubertusmesse im Dom zu Salzburg bedanken, allen voran Offizial Prälat Dr. Johann Reißmeier und den Berufsjägern für die Ehrenwache des Hubertushirsches sowie bei allen Ehrengästen und Besucher:innen, die unserer Einladung gefolgt sind. Für die musikalische Gestaltung danken wir herzlich der Salzburg Wind Philharmonic mit ihrem Dirigenten Hansjörg Angerer, der Domorganistin Mag. Judith Trifellner-Spalt, der Trachtenmusikkapelle Salzburg-Aigen sowie den Jagdhornbläsergruppen Werfenweng und Zederhaus.