Wir sind im Wald Gäste. Verhalten wir uns mit Anstand.

Corona hat vieles in der Gesellschaft verändert. Das steht außer Frage. Die Menschen bewegen sich mehr in der Natur, entdecken sie wieder und verbringen mehr Zeit in ihr. Das ist absolut verständlich.

Es ist auch gut, dass unsere Natur wieder an Wertschätzung gewinnt und einen höheren Stellenwert einnimmt. Viele Naturnutzer verlassen, aus Unwissenheit, die öffentlichen Wege, gehen kreuz und quer durch Wiesen und Felder oder fahren mit ihren Bikes querfeldein auf den engsten Wegen. Sie vergessen dabei, dass sie sich im Lebensraum der Wildtiere aufhalten und dass Grund und Boden immer einen Eigentümer hat.

Wenn die Bevölkerung zu Tausend in der Natur unterwegs ist, ist es ein guter Zeitpunkt aktiv auf die Naturnutzer zuzugehen und miteinander zu reden. Die Stadt Salzburg und zentrale Naherholungsgebiete waren am vergangenen Wochenende Schauplatz für die Initiative „Respektiere deine Grenzen“gemeinsam mit der Wildlebensraum Salzburg gGmbH die Freizeitnutzer für ein Miteinander in der Natur zu sensibilisieren. Bei den Standorten Parkplatz Glasenbach-Klamm, Wals-Siezenheim, am Gaisberg und in Leopoldskron-Moos wurde über ein paar Naturregeln gesprochen und mit Flyern informiert.

Landesjägermeister Max Mayr Melnhof und Christoph Burgstaller waren selbst aktiv vor Ort. „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir uns in fremden Wohnzimmern aufhalten, nämlich im Wohnzimmer der Tiere. Und wir sollen uns so verhalten, wie wenn wir in ein fremdes Haus gehen würden, das heißt mit Anstand“, warb Landesjägermeister Max Mayr Melnhof im ORF Interview vom Sonntag, den 25.04.2020 für mehr Achtsamkeit in der Natur.

Die Erfahrungen aller "Naturbotschafter" zeigten, dass es nahezu nur positive Reaktionen und großes Verständnis gab. Alles in allem ein sehr positiver Rückblick auf das Pilotprojekt. Selbstverständlich gab es auch zwei, drei anregende Diskussionen mit pro und contra. Das ist richtig und wichtig. Denn  ein Miteinander für die Natur kann nur stattfinden, wenn wir einander auch austauschen und verstehen können.

Unsere Natur ist unwiederbringlich. Wir alle tragen dafür Verantwortung, um sie intakt in die Hände der nächsten Generation zu übergeben.

salzburg.orf.at/stories/3100874/

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