Wenn die Besucherinnen und Besucher von Jagdhornbläsern uns Sängern begrüßt werden, tut sich etwas Spezielles im Salzburger Freilichtmuseum: Erstmals hat das Museum gemeinsam mit der Salzburger Jägerschaft am 19. und 20. Oktober 2024 zum Fest der Jagd eingeladen.

Mit einem Festakt wurde das Fest der Jagd am Samstag, den 19. Oktober 2024 offiziell eröffnet. Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf ging in ihrer Ansprache speziell auf die Rolle der Jagd in Salzburg ein: „Als mit der Jagd sehr verbundene Salzburgerin weiß ich, wie wichtig die Arbeit der Jägerinnen und Jäger für den Naturraum Salzburg ist. Sie tragen die Verantwortung für die Pflege von Wild und Wald und sorgen dafür, dass das empfindliche Gleichgewicht der Natur erhalten bleibt. Die Jagd ist tief verankert in Salzburg, ist Tradition und gelebter Naturschutz. Das Fest der Jagd bietet eine wunderbare Gelegenheit, Aufgaben und Leistungen der Jagd in Salzburg zu präsentieren und ihren Stellenwert in unserem Land aufzuzeigen.“

In allen fünf Gauen konnten die Besucherinnen und Besucher über zwei Tage Wissenswertes über die heimischen Wildtiere, ihre Lebensräume, die Jagd, ihre Traditionen und ihre Aufgaben informieren. Letzteres wurde anschaulich in der simulierten Rehkitzrettung mit Drohnenübertragung präsentiert. Die Zuseher erlebten, wie mit moderner Technik Wildtiere aufgespürt werden können. Die Jagdhunde spielten dabei den Dummy. Großen Anklang fanden die Jagdhundevorführungen. Eine Schnitzeljagd animierte Groß und Klein, sich auf Tierspurensuche zu begeben. Auf dem Weg konnte selbst Jagdhorn gespielt oder ein Hochstand gebastelt werden. Verschiedene Jagdhornbläsergruppen sorgten für die musikalische Umrahmung. Speziell für alle Jägerinnen und Jäger mit ihren Hunden fand am Sonntag eine Feldmesse mit Jagdhundesegnung statt.

Landeshauptmann-Stellvertreterin Marlene Svazek zeigte sich vom Fest begeistert: „Die Jagd spielt in Salzburg eine bedeutende Rolle für das harmonische Miteinander von Menschen und Wildtieren in unseren begrenzten Lebensräumen. Sie sorgt für ein Gleichgewicht zwischen der wachsenden Zahl an Naturnutzern und einem gesunden Wildbestand. Das ist darüber hinaus auch ein wertvoller Beitrag zum Naturschutz. Das Fest der Jagd ist eine sehr gute Gelegenheit, einen Einblick in die Arbeit in den Revieren und das Fachwissen der Jägerinnen und Jäger zu bekommen.“

Die Salzburger Jägerschaft bedankt sich sehr herzlich bei den Bezirksjägerschaften und ihren Mitwirkenden, dem Salzburger Jagdgebrauchshundeclub, Dr. Hubert Stock und DI Franz Hofmann als Vortragende, den 1. Salzburger Jägerchor mit Jagdhornbläser, den Abtenauer Jagdhornbläsern, den Oberalmer Jagdhornbläsern, der Jagdhornbläsergruppe Dorfbeuern und den Werfenwenger Jagdhornbläsern für die hervorragende Unterstützung, die zum Gelingen des Festes der Jagd beigetragen haben. Ein Danke auch an das Salzburger Freilichtmuseum, dass wir diese Veranstaltung gemeinsam durchgeführt haben.

  • Die Gastgeber mit ihren Ehrengästen (Salzburger Freilichtmuseum) und Maximilian Mayr-Melnhof (Landesjägermeister) umrahmen Landeshauptmann-Stellvertreterin Marlene Svazek und Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf

  • Die Jagdhornbläsergruppen sorgten im Gelände für die musikalische Umrahmung

  • Hunde bei der Feldandacht

  • Dem Gamsbartbinder zusehen

  • 100 Jahre Steinwildwiederansiedlung Blühnbachtal

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