Tennengauer Bezirksjägertag

Der Bezirksjägertag der Tennengauer Jägerschaft war wiederum gut besucht und BJM Rupert Schnöll durfte dazu Bezirkshauptmann Hofrat Mag. Helmut Fürst, LAbg. Ing. Josef Schnitzhofer,  Bgm. Dr. Thomas Freylinger, BBK-Obmann Florian Brunauer  sowie  KADIR Dipl.-Ing. Dr.  Nikolaus  Lienbacher MBA  herzlich willkommen heißen. Diese strichen in ihren Grußworten die Leistungen der Jägerschaft hervor und dankte für die geleistete Arbeit, insbesondere für die aktuelle Winterfütterung, welche durch die anhaltenden Schneefälle im Jänner eine große Herausforderung darstellte. Leider wurden dabei auch ein Jäger und seine Partnerin  von einer Staublawine erfasst  und getötet.

BJM Rupert Schnöll führte in seinem Tätigkeitsbericht aus, dass der Bezirksjagdrat Vorschläge zur Abänderung von Rot- und Gamswildzonen ausgearbeitet hat, in denen die derzeitigen Gamswildfreizonen in -randzonen und gegebenenfalls in „Sonderbehandlungszonen“ abzuändern wären.  Beim Rotwild soll in den Gemeinden Scheffau und Abtenau die Grenze zwischen Rotwildfreizone zur –randzone künftig durch die Lammer gebildet werden. Die Abänderung der Rotwildfreizone in der Wildregion 10.2 im Bereich Wiestal, sollte sich an jenen des Flachgaus orientieren. Der Tennengau verfügt über ein gutes Fütterungskonzept und auch die letztjährige Auflassung einer Rotwildfütterung an der Grenze zum Pongau hat weitgehend gut funktioniert.   Die Nacht des Fuchses hat im Tennengau wiederum für hohes mediales Interesse gesorgt. Leider wird die Arbeit der Jäger von Einzelpersonen (Verein Respektiere) nicht anerkannt und dagegen  lautstark sowie herabwürdigend demonstriert.

BFI Hofrat DI Rupert Haupolter berichtete über einen Antrag zur Entnahme von Fischottern im Bereich einer Fischzuchtanstalt, wodurch deutlich gemacht wurde, wie umfangreich sich ein diesbezügliches Behördenverfahren gestaltet, vor allem durch die mögliche Parteistellung von Umweltorganisationen aufgrund der Aarhus-Konvention.

WM Josef Grasl berichtete über die Ergebnisse der letztjährigen Abschüsse im Tennengau, wonach es dazu über 1.000 Trophäen zu bewerten galt. Er entbot dazu ein kräftiges Weidmannsheil und dankte allen, die an der Hegeschau mitwirkten.

  • Mitglied des Vorstandes Frau Mag. Gabriele Fidler, BJM Rupert Schnöll und BJR Josef Brüggler dankten Thomas Maislinger, Franz Schönleitner sowie Richard Dürnberger für ihre vorbildliche Arbeit mit der Verleihung des Ehrenbruchs in Bronze.

  • Ehrung für 50-jährige Mitgliedschaft

  • Ein aufrichtiger Dank für 60-jährige Mitgliedschaft

  • Johann Winkler und Ök.-Rat Michael Schorn können auf eine 70-jährige Mitgliedschaft bei der Salzburger Jägerschaft zurückblicken. Weidmannsdank und herzlichen Glückwunsch

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