Haftpflichtversicherung

Schadensfälle sind mit den bei der Salzburger Jägerschaft erhältlichen Formularen innerhalb von acht

Tagen der Salzburger Jägerschaft zu melden, widrigenfalls der Versicherungsschutz erlischt.

Gegenständliche Versicherung erstreckt sich im Rahmen der Allgemeinen Bedingungen für die Haftpflichtversicherung auf die gesetzliche Haftpflicht des Versicherten:

 

  • Als Jäger, Jagdpächter und Jagdveranstalter;
  • als haupt- und nebenberufliche Jagdschutzorgane
  • und Probejäger
  • als Halter bis zu drei „jagdlich geeigneten Hunden“

und zwar auch für Schäden außerhalb der Jagd, wobei im Zweifelsfalle die jagdliche Eignung des

Hundes in einem Schadenfall von einem einvernehmlich bestellten Sachverständigen festgestellt

werden muss; dieser Versicherungsschutz ist nur dann gegeben, wenn dasselbe Risiko nicht aus einer

anderen Versicherung gedeckt ist (Subsidiarität);

 

  • als Förster, Forstbeamter, Berufsjäger, Jagdaufseher, einschließlich des gesamten Hunderisikos wie unter c);
  • aus dem Besitz und dem Gebrauch von Schusswaffen und Munition auch außerhalb der Jagd, soweit dafür nicht anderweitig Versicherungsschutz besteht;
  • aus dem Bestand und der Verwendung von Jagdhütten, die ausschließlich Jagdzwecken dienen;
  • aus der fahrlässigen Überschreitung des Notwehrrechtes oder aus vermeintlicher Notwehr;
  • aus fahrlässiger Überschreitung der dem Jagdschutzberechtigten erteilten Erlaubnis zum Abschießen wildernder Katzen und Hunde.
  • In teilweiser Abänderung des Art. 7, Pkt. 6 der AHVB/EHVB 2004 sind nur solche Schadenersatzansprüche von der Versicherung ausgeschlossen, die aus der Verletzung oder der Tötung von Personen entstehen, denen der Versicherte zur Zeit des Schadenereignisses kraft Gesetzes unterhaltspflichtig ist und Unterhalt gewährt. Für Ansprüche aus Sachschäden bleiben die bisherigen Ausschlussbestimmungen des Art. 7, Pkt. 6 der AHVB/EHVB 2004 unverändert. Versichert gelten auch Schützen ohne Jagdkarte am Schießplatz.
  • Schäden an Jagdwaffen Dritter. Besondere Vereinbarung: Tritt ein verschuldeter Schadenfall ein, bei dem der Schädiger aus einer Personenmehrheit nicht einwandfrei festgestellt werden kann und besteht diese Personenmehrheit ausnahmslos aus Versicherten, so wird der Versicherer seine Leistungspflicht an den Geschädigten nicht mit der Begründung ablehnen, dass sich die Person des Schuldigen nicht einwandfrei feststellen lässt. Bei Schadenfällen, die sich in Österreich, aber außerhalb des Bundeslandes Salzburg ereignen, gilt der Versicherungsschutz aus diesem Haftpflichtvertrag für die versicherte Person subsidär. Die gleiche Subsidiaritätsregelung gilt für Schadenfälle im europäischen Ausland. Die Versicherung ist abgeschlossen gegen die gesetzliche Haftpflicht aus den im § 2 festgelegten Risiken bis zu einer Pauschalversicherungssumme von € 1.500.000 für Personen- und Sachschaden.